Die Texte kreisen ums „Große Ganze“: Fragen, mit denen wir die Welt, das Leben, die Menschen zu verstehen versuchen, immer mit dem Vorbehalt, dass der Teil niemals das Ganze erfassen kann und jede Perspektive ebenso einfältig wie einzigartig ist.
Poesie will das Große im Kleinen und das Abstrakte im Konkreten darstellen, ohne sich im ein oder anderen zu verlieren.
Poesie wagt den Balanceakt des vielfachen Schimmerns in den unausgesprochenen Zwischenräumen, den sich auffächernden Assoziatonen, dem Tanz in Möglichkeitsideen.
Mein Leben lang habe ich mit den Fragen ums Große Ganze gerungen, Wissen verschlungen, Ideen geboren. Die Poesie erscheint mir als die angemessenste Form, dem Großen Ganzen zu begegnen und es zu berühren. Dies möchte ich der Welt zurück schenken.